• Geschichte

    Wie Funde aus der Stein-und Bronzezeit beweisen, war die Gegend um Rorgenwies schon seit Urzeiten besiedelt.

    Seit es schriftliche Aufzeichnungen gibt, ist die erste Niederlassung im heutigen „Pfarrgarten“ nachgewiesen.

    Grund für die Siedlung dürften die dort vorhandenen Wasserquellen gewesen sein.

    Ursprünglich befand sich an jener Stelle eine Wallfahrtskapelle, die aber einem Brand zum Opfer fiel. Im Zuge des Wiederaufbaus wurde die Kapelle an den Ort verlegt, an dem heute die Pfarrkirche steht.

    Rorgenwies im Jahre 1675

    Rorgenwies ist erstmals 1150 schriftlich nachgewiesen – als „Rorigenwisi„, was „Wiese mit Röhricht“ bedeutet. Die erste Erwähnung bezieht sich vermutlich auf die Stiftung der „Bruderschaft unserer lieben Frau zu Rorgenwies„, die Graf Heinrich von Nellenburg 1142 gründete.

    Im Mittelalter gab es die Wallfahrtskirche mit Pfarrhaus, das Schloss der Grundherren, der Gagg von Löwenberg, nebst Grundbesitz, das Gasthaus „Zum Adler“ und die Häuser der auf dem Löwenbergschen Grundbesitz beschäftigten Tagelöhner.

    Um 1800 waren die Löwenberger gezwungen, den Grundbesitz zu verkaufen. Zuwanderer erwarben die Grundstücke. Daraus entstand mit der Zeit das Dorf Rorgenwies.

    >> Eckdaten der Rorgenwieser Geschichte